Neue Studie zeigt durchschnittliches Nutzerverhalten auf

Schon fast die Hälfte aller mobilen Daten, in Zahlen 45 Prozent, wird vermittels des LTE-Standards übertragen. Dies geht aus der aktuellen Telekommunikations-Marktstudie des Verbands der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdienste e. V. (VATM) hervor, welche auch aufzeigt, dass der Bedarf an Traffic stetig zunimmt. Innerhalb von nur zwei Jahren gab es im Bereich der SMS-Nutzung dagegen einen starken Rückgang.

Steter Anstieg des Datentraffics

Pro SIM-Karte kommt es laut der Studie des VATM zu einer jährlich 45-prozentigen Zunahme des mobilen Datenverkehrs. Je SIM-Karte werden derzeit durchschnittlich 283 MB daten pro Monat übertragen. Letztes Jahr waren es noch 195 MB pro SIM-Karte und Monat. Prepaid-Kunden wurden bei dieser Betrachtung nicht mit einbezogen.
Junge Leute mit Smartphones
Für das Jahr 2014 wird ein Gesamtvolumen der mobilen Daten in Deutschland auf 395 Millionen Gigabyte geschätzt. Der Löwenanteil der übertragenen Daten geht aber immer noch auf das häusliche Internet zurück. Die VATM-Prognose für dessen Gesamtvolumen in 2014 beläuft sich auf 9,3 Milliarden Gigabyte.

LTE ist auf dem Vormarsch

Die Aufteilung der einzelnen Nutzer zeigt, dass gut ein Drittel mehr als 250 MB im Monat verbraucht, wobei ebenfalls ein Drittel weniger als 50 MB monatlich nutzt. Alle Nutzer, die dazwischen agieren, bilden das fehlende Drittel. Das erstgenannte Drittel ist demnach an einem großen Teil des Gesamtvolumens beteiligt. Vor allem die LTE-Netze und die entsprechenden Endgeräte erleben einen Boom bei den Nutzern mobiler Daten: 45 Prozent davon werden schon per LTE umgesetzt.

Ein Rückgang ist dabei klar im Bereich der der SMS-Nutzung zu verzeichnen. Wurden im Jahr 2012 noch durchschnittlich 162,9 Millionen SMS am Tag verschickt, so sollen es am Ende des Jahres 2014 nur durchschnittlich 73,8 Millionen SMS pro Tag sein. Finanziell wiegt dieser Verlust sich aber mit dem Datenzuwachs auf: 1,5 Milliarden Euro entgingen den Mobilfunkanbietern durch den SMS-Wegfall und 8,2 Milliarden Euro wurden durch die mobilen Daten mehr erwirtschaftet.

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