Roaming-Verordnung der EU um Roaming-Gebühren zu begrenzen

Seit dem 1. Juli telefonieren, surfen und SMS schreiben für Mobilfunkkunden innerhalb des EU-Auslands günstiger geworden. Die günstigeren Roaming-Gebühren sind eine Folge der Implementation einer EU-Verordnung durch die Mobilfunkanbieter. Doch fast alle Anbieter reagieren mit der Einführung neuer Roaming-Optionen, die in der Regel teurer sein können.

Unübersichtliche Roaming-Gebühren

Die Zunahme an Mobilität und Datenfreiheit ist ein bezeichnender Trend des Mobilfunkmarktes, insbesondere seit Einführung von Smartphones. Je mehr Mobiltelefone zu modernen Taschencomputern werden, desto mehr wollen Kunden alle Möglichkeiten dieser Smartphones nutzen. Das betrifft insbesondere mobile Datenübertragung. Eine Kernaufgabe der EU ist es einheitliche Regeln in der EU herzustellen, um gleiche Voraussetzungen für alle EU-Bürger innerhalb der Mitgliedsstaaten zu schaffen. Bis zur Einführung dieser neuen Gebührenverordnung war der Markt extrem unübersichtlich und preislich fast immer zum Nachteil der Kunden mit zum Teil horrenden Roaming-Gebühren im Ausland – und das trotz gebuchter, sogenannter Flatrates. Seit 2012 gibt es eine Preisobergrenze für Gebühren.

Neue Preisobergrenzen

EUFür ausgehende Telefonate dürfen innerhalb der EU, sowie Liechtenstein, Island und Norwegen nur noch maximal 23 Cent von den Mobilfunkanbietern berechnet werden. Die Kosten für SMS liegen bei 7 Cent pro Stück und mobile Datenübertragung ebenfalls 23 Cent pro MB. Damit sinken die Preise mitunter enorm.

Die Telefonkosten waren vorab bei 29 Cent und für mobile Datenübertragung bei 54 Cent. Aber auch diese Obergrenze ist noch lange nicht preiswert. 100 MB, die zum Teil schnell verbraucht sind, wenn man sich nur ein Video anschaut, kosten dann immer noch 23 Euro. Daher ist die Einwahl über lokale WLAN-Netze vor allem im EU-Ausland sinnvoll.

Mobilfunkanbieter und ihre Angebote

Seit Wochen überbieten sich die Mobilfunkanbieter mit neuen Angeboten und Roaming-Optionen zur Umsetzung der neuen Verordnung. Einige davon bieten günstige Tarif-Optionen an, wobei man sogar Flats im EU-Ausland zahlt, wie BASE EU-Flat, die ihren All-IN Bestandskunden für 3 Euro anbieten keine Roaming-Gebühren im EU-Ausland zu zahlen.

Die Telekom bietet eine All Inclusive Option für Kunden, die bereits eine 3-Flach-Flat haben. Sowie sowie DayPass und WeekPass Pakete. Vodafone bietet eine ReiseFlat und WebSessions-Optionen an und o2 bietet Travel DayPacks an. Auth Tochter von Telekom Congstar hat DayPässe und WeekPässe vor kurzem eingeführt.

Fazit

Die Umsetzung wurde günstig durchgeführt. Man muss sich aber dennoch genau umschauen, ob man sich für eine extra Tarifoption entscheidet. Abhängig von dem eigenen Reiseverhalten bzw. Auslandsaufenthalten in der EU können diese Optionen mitunter teurer sein oder sie setzen bestimmte teure Tarife voraus um sie nutzen zu können.

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