T-Mobile US und Sprint – Fusion offenbar geplatzt

Der Telekom Ableger in den USA T-Mobile sollte mit dem Konkurrenten Sprint fusionieren. Dies scheiterte nun offenbar am etwas zu großen Ego der deutschen Konzernmutter. Die weiteren Details berichten wir im Folgenden.

Sprint und T-Mobile kommen nicht zusammen

Wie die japanische Zeitung Nikkei berichtete kommt die eigentlich schon sehr sichere Fusion zwischen T-Mobile US und Sprint nun doch nicht zustande. Laut dem Wirtschaftsblatt soll der Grund darin liegen, dass man die US Geschäfte dennoch weiter in den Händen der deutschen Telekom belassen wollte und dies zuletzt auch sehr selbstbewusst äußerte.

Sprint macht einen Rückzieher

Die Frage über das operative Geschäft und dessen Führung war es nun, welche Sprint und deren Hauptanteilseigner SB Bank dazu bewogen hatte doch einen Rückzieher zu machen. Laut Medienberichten soll dieser Schritt auch die Telekom überrascht haben. Denn die Führungsfrage war zwar lange strittig, galt aber zuletzt wohl als geklärt.

Mehr als nur das Ego

Beim Führungsanspruch ging es der Telekom um mehr als nur das Ego, wie man fälschlicherweise vermuten könnte. Denn man wollte T-Mobile US vor allem auch weiter als Teil der eigenen Bilanzen aufführen können. Das Geschäft im US Sektor verlief zuletzt weitaus besser, als noch vor einiger Zeit. Eine Übernahme von AT&T wurde bereits durch Kartellwächter verhindert. Nun wird sich zeigen müssen wohin die Reise der US Telekom Sparte geht. Doch ein früher bereits thematisierter Verkauf scheint von deutscher Seite aus vom Tisch zu sein.

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